VERSORGUNG VON TIEREN

2002 reiste die Initiatorin des Tierprojekts, Johanna Müller (verstorben 2005) zum ersten Mal nach Sera. Ihr fielen die vielen verwahrlosten und kranken Hunde im Klostergelände auf.

Die Heilung und Versorgung dieser Tiere war der Anlass für die Einrichtung des Projekts, das Johanna bis zu ihrem Tod betreute. Sie fand einen tierliebenden Mönch, der sich um die Hunde kümmerte, ihnen regelmäßig frisches Wasser und Fressen brachte und gegen ihre Krankheiten (vor allem Hauterkrankungen) Medizin verabreichte. Verletzte Tiere wurden in kleinen Gehegen gepflegt und versorgt. Bei Notfällen fuhr der Mönch mit den verletzten Tieren zum nahe gelegenen Veterinär, der auch Impfungen vornahm. Vor allem ist frisches Wasser nötig, da die Hunde in der Trockenzeit aus den offenen Abwassergräben trinken, sich infizieren und sich oft beim Springen in die Gräben die Beine brechen.

Der Mönch erhält eine Unterstützung und Geld für die Tiere.